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Grundlage für Sport und Alltag

Grundlage für Sport und Alltag

Die Basisausbildung besteht aus zwei wesentlichen Teilen: Der Beziehung zwischen Hund und Halter und den Gundelementen der Hundeausbildung, wie der Leinenführigkeit und den Grundkommandos "Hier!", "Sitz!" und "Platz!".

Beziehung Mensch - Hund

In der Beziehung zwischen Mensch und Hund kommt es für den Halter darauf an, zu erkennen, dass er mit einem sozialen Raubtier zusammenlebt, das sich seit vielen tausend Jahren dem Menschen angeschlossen und angepasst hat. Dies bedeutet, dass er das Tier, das bei ihm lebt, weder als vierbeinigen Menschen, noch als das Wildtier "Wolf", von dem Hunde abstammen, behandelt. Die Beziehung sollte von Wohlwollen, Fairness, Konsequenz und Vertrauen geprägt sein.
Verständnis für die arttypischen Eigenheiten und Bedürfnisse eines Hundes erleichtern den Umgang auch im Alltag.
Der Hundesport im AHSV bietet eine Möglichkeit, die Bindung zwischen Mensch und Hund durch gemeinsame Teamarbeit zu stärken. Beim gemeinsamen Training kann jeder der beiden Partner lernen, welche Stärken (viele!) und Schwächen (wenige! ) der jeweils andere hat.

Grundkommandos

Ziel der Basisausbildung ist die Hinführung zum Hundesport, welche nur über die Etappe Begleithundprüfung zu erreichen ist. In diesem Rahmen gilt es, die auch alltagswichtigen Grundkommandos zu erlernen. Dazu gehören die üblichen "Sitz!" und "Platz!" Kommandos, wie auch das Abrufen, die Leinenführigkeit und auch die Freifolge. In der Kür folgen dann auch das Abliegen unter Ablenkung, das "Sitz!" und "Platz!" aus der Bewegung.
Das Wort "Kommando" verstehen wir im übrigen nicht im militärischen Sinne, sondern als standardisierte Hörzeichen, die mit einem bestimmten Verhalten verknüpft werden. Diese Verknüpfungen werden nicht durch Zwang, sondern über moderne, lerntheoretisch fundierte Methoden erstellt.

Beziehung zwischen Hunden

Welpen und Junghunde (Halbstarke) können in speziellen Gruppen lernen, sich (kontrolliert!) mit anderen Hunden auseinandersetzen, um soziale Kompetenz im Spiel zu erwerben. Der Halter ist dabei ständig eingebunden, um auch hier nicht als "Unbeteiligter" daneben zu stehen, sondern um lernen zu können, wie sich sein Hund gegenüber anderen verhält, so dass er auch den Zeitpunkt erkennen kann, wann womöglich ein Eingreifen nötig ist. Daneben kann so auch die Bindung gestärkt werden, in dem der Hund seinen Menschen als Sozialpartner erlebt, der Eingreifen, Schützen, Abrufen und auch Verhindern kann.
Erwachsene Hunde lernen in unseren Gruppen, dass sie sich neutral anderen Hunden gegenüber verhalten können (und sollen). In Übungen, die schrittweise mit der Individualdistanz der Hunde arbeiten, können Mensch und Hund Vertrauen fassen, dass andere Hunde ignoriert werden können und nur die Konzentration auf den Teampartner wichtig ist.

Begleithundprüfung

Bevor ein Hund an Wettkämpfen teilnehmen darf, muss er die Begleithundprüfung (BH/VT) abgelegt haben. In ihr wird überprüft, ob der Hund die Voraussetzungen erfüllt, um auf einem Turnier, mit vielen fremden Menschen, anderen unbekannten Hunden und ablenkender Umgebung das Erlernte zu zeigen.
Im Verkehrsteil wird zusätzlich überprüft, ob der Hund sich neutral im Alltag verhält und sich dort sicher mit seinem Halter bewegen kann.
Die Basisausbildung beim AHSV hat das Ziel, Hund und Halter auf die BH/ VT vorzubereiten.




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